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26.04.2024

Lüchtspiel „Was wir sagen.“

Lüchtspiele sind die Inspirationstage des LÜCHTENHOF, zu denen Stephanie Brall und Dirk Brall Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft einladen. Menschen, die ihren Weg gehen, und immernoch unterwegs sind. Menschen, die weit gegangen sind und immer wieder neu anfangen. Die uns an ihrem Lebenswandel teilhaben lassen und teilen, wie sie so Gesellschaft wandeln.

Wir erfahren von von ihren Träumen und Realitäten, von Schaffen und Schatten, vom Lüchten und Suchen und Schritt für Schritt. Am 26. April trafen wir uns unter dem Titel "Was wir sagen." mit Kübra Gümüşay und Birgit Mattausch.

Fotos: Frederik Preuschoft, Mirijam Wortmann, Stephanie Brall / Text: Stephanie Brall

Wir brauchen Orte, an denen wir denken können - nicht um zu demonstrieren, wie toll wir sind und wie viel wir wissen, sondern wie viel wir nicht wissen, aber erörtern möchten. Wie können solche Orte aussehen? Und wie können sie ein neues Sprechen ermöglichen?

Kübra Gümüşay

Und wir brauchen Orte, an denen wir die Zukunft ausprobieren, an denen wir ein neues Sprechen üben können: zweifelnd, nachdenklich, hinterfragend, mal laut, mal leise – und immer mit Wohlwollen.

Kübra Gümüşay

Dabei braucht es genau das: Zögern. Zweifel. Die Möglichkeit, seine Meinung zu ändern. Die Möglichkeit, die eigene Position zu hinterfragen.

Kübra Gümüşay

... zuerst das Wort, dann die Stimme, dann Himmel, Erde, Sträucher, Steine, Mensch, Meer und Seepferdchen. Das menschliche Schreiben ist immer ein Zeichen des (noch) Da-Seins.

Birgit Mattausch

Schreibe trotzdem. Schreibe weiter. Und: Lies die Texte derer, die anders sind als du.

Birgit Mattausch

Die Liebe geht nicht verloren. Nie.

Birgit Mattausch

Stephanie Brall und Dirk Brall sagen: Danke. Sehr. Dass ihr bei uns eingekehrt seid, war uns ein Fest. Danke, Birgit Mattausch. Danke, Kübra Gümüşay. Für den Resonanzraum, den wir uns geöffnet habt. Rund um Sprache und Sein und bis wir Wald werden. Und danke von Herzen auch ans gesamte LÜCHTENHOF-Team für die fantastische Beherbergung und das feine Essen.

Weich ist besser als hart – das gilt für Teig, für Menschen, Kaffeepausen, den Wald und den Himmel.

Birgit Mattausch

Noch
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