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Werte

Hier lebten einst Kapuziner im Rhythmus der Jahreszeiten.

Stephanie & Dirk Brall

Unsere Werte gründen sich in den Wegmarken des Bistum Hildesheims. Und in den vier Jahreszeiten, die in unseren Innenhofgärten das ganze Jahr über erlebbar sind. Und in unseren Räumen, in unseren Angeboten, in der Gestaltung und in unserer Kultur. Wir wollen verletzlich sein (Winter), verwandelnd (Frühling), verspielt (Sommer), verbindend (Herbst). Insbesondere die Verletzlichkeit bekommt bei uns Raum. Das Fragen. Das Fragmentarische. Das Öffnen und Teilen und Erfahren von Prozessen.

Verletzlich

In der Nacht machen wir uns auf den Weg. Aus allen Himmelsrichtungen. Unter dem einen Himmelszelt folgen wir den Sternen. Wagen das Leben durch Schatten, Fehler und Verlust. Wir stolpern, stammeln, gründen uns in der Tiefe, teilen das Dazwischen und Vielleicht, die Suche, den Funken Hoffnung, das Gefundenwerden in einem Stall. Wir zünden einander Kerzen und Träume an und hoffen Advent.

Im Winter.

Verwandelnd

Am Ende der Nacht stehen wir auf in einen neuen Morgen. Den Winter lassen wir los, Neues bekommt Raum.
Wir feiern den Ostermorgen nach Karfreitagnacht, das Wunder in der Wunde, das Licht, das durch die Risse scheint, den Kreislauf der Jahreszeiten. Im Kompost unseres Lebens finden wir guten Grund, säen Neues, wachsen in die Tiefe und in die Weite, zwischen Himmel und Erde, wandeln uns und wandeln weiter.

Im Frühling.

Verspielt

In der Mitte des Tages und des Lebens schmecken wir seine Großzügigkeit, schauen Milliarden neuer Facetten, ein Feuerwerk aus Farben, Pfingsten, Rückenwind, Kraft. Wir sind neugierig, probieren Wege aus und folgen unserer Intuition. Wir bringen Disziplinen, Traditionen und Gewächse in Dialog miteinander. Wir suchen die Vielfalt und die Improvisation und erleben, wie sich Wurzeln und Äste berühren und aus unterschiedlichen Positionen Innovation entsteht.

Im Sommer.

Verbindend

Am Spätnachmittag des Lebens kommen wir in den Innenhöfen an Tischen zusammen, pflücken und teilen die Früchte derer, die vor uns waren, 700 Jahre lang. Wir reihen uns ein in die Tradition dieser Gemeinschaft, wie die Neue Straße, welche Altstadt und Neustadt miteinander verbindet und so wie der Schwung im Ü des LÜCHTENHOF zwei Kerzen hält. Wie der Rhythmus der Jahreszeiten, der Wochen und Tage, die sich in den Gärten des LÜCHTENHOF zeigen, sind wir verbunden und verbinden: Alltag und Feiertag. Anfang, Mitte, Ende, Neuanfang. So wie unser Ort von bergenden Mauern gerahmt wird, darin Türen und Fenster, verbindende Gänge, Gärten, Höfe, Tische, an denen wir die Ernte des Lebens feiern, so werden unsere Veranstaltungen gerahmt von Ritualen, die Aktion und Kontemplation, Reflektion und Rekreation ermöglichen.

Im Herbst.

Insbesondere die Verletzlichkeit heißen wir willkommen. Das Fragen. Das Fragmentarische. Das Öffnen und Teilen und Erfahren von Prozessen.